Hydraulikverteiler
- Die Aufgabe bestand darin, die Herstellung eines Stahlverteilers für Hydraulikanwendungen zu optimieren und effizienter zu gestalten.
- Das Bauteil wies mehrere konstruktive Mängel auf und aufgrund der Einschränkungen der spanenden Bearbeitung war es unwirtschaftlich, diese Anpassungen mit den herkömmlichen Technologien umzusetzen.
- Nach eingehender Prüfung der Aufgabenstellung und Rücksprache mit dem Kunden haben wir uns für den 3D-Druck entschieden. Wir schlugen die additive Fertigung mittels FDM/FFF-Technologie vor, die bei richtiger Material- und Designwahl hinsichtlich Funktionalität und Präzision ausreichend ist.
- Nach Abschluss des Redesigns konnten wir das Teil sofort in die Produktion geben. Die gesamte Produktionszeit betrug weniger als 24 Stunden. Im Vergleich zur konventionellen Bearbeitung, die ca. 10 Tage dauert (abhängig von Auslastung und Kapazität, aber ein relevanter Wert im Hinblick auf die verfügbaren CNC-Maschinen des Kunden), bedeutet dies eine Reduzierung der Lieferzeit um 90 %.
- Ebenso interessant ist der Vergleich der wirtschaftlichen Aspekte der ursprünglichen und der aktuellen Kosten. Bei der spanenden Bearbeitung aus Stahl lagen die Gesamtkosten für das Teil bei etwa 5.000 EUR. Bei der Herstellung aus Thermoplast bei ca. 150 EUR. Dadurch wurde eine Einsparung von 97 % erzielt.
- Ähnliche Projekte und Anwendungen sind in der additiven Fertigung sehr verbreitet, da es sich um eine universelle Technologie mit minimalen Fertigungsbeschränkungen handelt. Sie eignet sich besonders für komplexe Geometrien und relativ kleine bis mittlere Stückzahlen (von 1 Stück bis zu Hunderten oder Tausenden).

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